Starke Ergebnisse beim Sebamed-Bike-Day 2018

Starke Ergebnisse beim Sebamed-Bike-Day 2018

Der Sebamed-Bike-Day in Bad Salzig hat für viele Marathonfahrer ein dickes Kreuz im Kalender. Die schöne Lage direkt am Rhein, die Abwechslungsreiche Streckenführung über 29, 45 oder 80 Kilometer und eine super Organisation lockt auch regelmäßig die Profis an. Wie es für die zahlreichen Vereinsfahrer dabei auf den verschiedenen Distanzen lief erzählen hier ausführlich Konrad, Markus und Hauke:

Konrad auf der Kurzdistanz:  

Beim Kurzstreckenmarathon ging es vom Start an schnell los. Es gelang mir schon auf der Startgerade einige Fahrer zu überholen und mich gut zu positionieren. Dadurch hatte ich schon auf dem ersten Trail eine gute Position. Der erste Teil der Strecke ging fast nur bergauf, und es gelang mir nach und nach einige andere Fahrer zu überholen. Viel in Gruppen konnte ich dieses Rennen nicht fahren, da sich einige Gruppen, in denen ich gefahren bin, schnell aufgelöst haben, dadurch bin ich meistens mit einzelnen Personen zusammen gefahren. Nach ungefähr 18 km war der Hauptteil des Bergauffahrens geschafft und ich hatte nach einem Riegel wieder genug Energie um die restlichen Abfahrtskilometer zu absolvieren. Bergab konnte ich keine weiteren Fahrer überholen und kurz vor dem Ziel, wo man dachte, dass keine Anstiege mehr kommen würden, kam dann noch die berüchtigte, sehr steile Strava-Bergwertung. Hier gelang es mir  jedoch an einen Fahrer wieder ein Stück ranzufahren. Auf der letzten Abfahrt war er immer noch ein Stück entfernt, sodass es zu einem Zielsprint kam. Diesen konnte ich leider nicht mehr gewinnen.

So wurde ich Sechster in der stark vertreten U17 und war mit meiner Zeit (1:18) sehr zufrieden. Tom kam 2,5 Minuten vor mir ins Ziel und schaffte es damit sogar auf Platz drei in unserer Altersklasse!

Markus über die Mitteldistanz :

Da die Mitteldistanz von Länge und Höhenprofil eher einer langen Kurzdistanz glich, habe ich mich für diese Strecke entschieden. Ziel war es unter 2 Stunden zu bleiben. Nach dem Warmfahren haben Jacob und Ich es bis ins Mittelfeld der Startaufstellung gemeistert. Der Start durch Bad Salzig war dann mehr oder weniger neutralisiert. Trotzdem konnte ich mich gut nach vorne arbeiten. Der erste Anstieg war gleichzeitig der Längste. Nur mit ein paar wenigen Flachstücken und Bergab-Passagen ging es vom Tal bis auf den höchsten Punkt mit 530 Metern.

Anfangs fühlten sich meine Beine noch stark, wodurch ich ein bisschen zu schnell fuhr und gegen Ende der Steigung ein wenig langsamer wurde. Die erste Verpflegung bei km 15 gab mir jedoch wieder neue Kraft und in den Trail- und Flachpassagen der Strecke konnte ich wieder einige Gegner einholen. Auf den engen Abschnitten war es jedoch mit hohem Risiko verbunden andere Fahrer zu überholen und so steckte man manchmal fest. Etwa 4 km vor dem Ziel wartete dann nochmal ein richtig steiler Anstieg. Die Bergwertung mit 400 Meter und teilweise 25% Steigung. Hier haben viele Fahrer ihr Fahrrad auch geschoben. Nachdem dieser Brocken überwunden war, hieß es noch einmal konzentrieren für die letzte Abfahrt.

Schlussendlich bin ich mit einer Zeit von 1:59:31 unter meinem Ziel geblieben und 8. in meiner Altersklasse geworden. Jacob verpasste das Podium der Herren um 50 Sekunden und wurde mit einer Zeit von 1:49:47 starker 4. in seiner Altersklasse. Tino wurde mit einer Zeit von 2:05:24 29. bei den Senioren I. Michael erreichte den gleichen Platz bei den Senioren II.

Auf der Mitteldistanz wurden in Bad Salzig außerdem die „Deutschen Meisterschaften der Versicherungen und Finanzdienstleister“ ausgetragen. Tino und Michael waren Teil dieser Sonderwertung und landeten dort auf den Plätzen 7 und 10!

Hauke von der Langdistanz:

Bereits eine Woche vorher stand für mich der SKS-Sauerland Marathon in Grafschaft über 60km und 1800hm an. Als Nachmelder hatte ich gut 75% des Fahrerfeldes vor mir und war in den ersten 90 Minuten des Rennens

hauptsächlich mit Überholen beschäftigt. Als ich dann aber eine Gruppe gefunden hatte brach mir dann drei Kilometer vor dem Ziel noch der Umwerfer. Nachdem ich die letzten Meter ins Ziel zu Fuß zurücklegen musste, erfuhr ich dort zur meiner Freude, dass ich das Rennen jedoch auf Platz 13 in der Altersklasse beendet hatte. Michael, der das Rennen auf der Kurzstrecke fuhr, war ebenfalls hocherfreut über seinen 14. Platz in der Altersklasse Senioren II.

Beim Sebamed Bikeday stellte ich mich am Sonntag dann der Herausforderung auf der Marathon-Distanz (80km/1900hm). Mit einer deutlich besseren Position im Startblock fand ich dieses Mal unmittelbar nach dem Start eine gut funktionierende Gruppe und absolvierte dieses Mal ein Rennen ohne technische Defekte am Rad. Im Gegensatz zur Strecke in Grafschaft wies die Strecke rund um Boppard dieses Mal auch ein paar technische Schwierigkeiten auf, wie z.B. steile Treppenabfahrten und einen tollen Trail am Hang, auf dem ich leider nur sehr kurz den Blick über das Rheintal schweifen lassen konnte. Auf diesem abwechslungsreichen Parcours verging die Zeit recht schnell und ich sah mich mit noch sehr guten Beinen im gefürchteten letzten Anstieg der, „Strava-Bergwertung“, dort konnte ich noch eine andere Fahrer überholen und landete so im Endeffekt erneut auf einem sehr zufriedenstellenden 13. Platz in der Altersklasse,  dieses Mal leider „knapp“ (bzw. um 30 Minuten ;)) geschlagen von Karl Platt. Dennoch bin ich mit dem Verlauf der beiden Rennen sehr zufrieden und blicke sehr zuversichtlich auf die kommenden Rennen mit dem Höhepunkt der Deutschen Hochschulmeisterschaften in Titmaringhausen.

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