Der Bericht von Tom:
Vom 25.09. bis 27.09.2015 war das Bike Hero Trainingslager vom BDR in La Rochette in Luxemburg. Als Belohnung für gute Ergebnisse beim Connex Cup und vergleichbare andere Rennen in ganz Deutschland reisten 34 Kinder mit Eltern an. Das Wetter hat sehr gut mitgespielt und es hat nicht geregnet. Jede Familie hatte ein Mobilhome für sich.
Bei besten Bedingungen traf sich der Vereinsnachwuchs letzten Samstag, um im Rahmen der O-Tour nicht nur den besten Postenjäger, sondern auch die diesjährigen Sieger von Vereinsmeisterschaft und Bambini-Cup zu krönen. Bis d ato Führende der beiden Wertungen waren die Berner-Brüder. Read More
Als wir in Herdorf ankamen war das Wetter halbwegs gut, über 15°C und auch die Sonne kam gelegentlich hervor. Nach einigen Vorbereitungen fuhr ich wie üblich die Strecke ab. Diese war sehr vielseitig mit vielen Singletrails, mehreren eher kurzen Anstiegen, einem sehr Steilen Anstieg und einer technischen Abfahrt mit Anliegern und Geländestufen. Die Problematik ergab sich erst, als ich wieder im Startbereich war: Ein kurzer aber sehr starker Regenschauer verwandelte die Strecke in eine sehr rutschige Angelegenheit, wie sich später im Rennen zeigen sollte. Am Start standen in meiner Klasse gerade einmal sechs Fahrer. Der Start gelang halbwegs, aber dennoch musste ich mich als Letzter einreihen. Meine Beine schienen stark und ich zog am ersten Anstieg an zwei meiner Mitstreiter vorbei. Kurz darauf hatte ich die Möglichkeit, weiter zu überholen. Somit ging ich an die Spitze und fuhr bis zum letzten Anstieg der ersten Runde auf Platz 1. Erst direkt vor der Abfahrt wurde ich wieder auf Position 2 verwiesen. Da diese durch den Regen wesentlich rutschiger geworden war, als angenommen, unterlief mir hier ein Fahrfehler und ich hatte einen heftigen Sturz. Natürlich verlor ich dadurch zwei Ränge, konnte jedoch auf Platz 4 weiterfahren. Beide Knie, meine Hüfte, sowie der Ellenbogen schmerzten jedoch vom Sturz. Außerdem hatte ich bereits Kai Schneiders (TSV Bösingfeld) direkt hinter mir. Nachdem dies alles auf der ersten Runde geschehen war standen noch 5 weitere vor mir. Zwar war die Spitze schnell außer Reichweite, doch konnte auch ich den Abstand auf meinen Verfolger vergrößern. So fuhr ich unter körperlichen Schmerzen bergauf und starker Verunsicherung bergab weiter. Ein Aufgeben kam für mich nicht infrage, nicht im letzten Saisonrennen. An den Positionen änderte sich nichts und so wurde ich zufrieden vierter. In der Gesamtwertung bin ich damit sechster.