„Nur für Bauern“

Normalerweise drängeln sich am Samstag um 14 Uhr zwei oder drei Gruppen zum Erwachsenentraining am Kreishaus. Heute war’s übersichtlich: zwei E-Biker, drei mit „VTT musculaire“ wie die Franzosen sagen.

Ralf macht den Guide und führt die Gruppe an der Rochuskapelle vorbei nach Herrenstrunden und weiter über Eikamp, Amtmannscherf und Klasmühle nach Scheuren. Peter sagt hier adé, er hat noch Nutbush-Termine.

Das Quartett kommt durchs Pfengsbachtal nach Feld und setzt den Weg von Schmeisig über „Fluffy“ hinab zur Dhünn fort. Der Wald ist kein Wald mehr, sondern totes Fichtenholz, der Boden übersät mit rutschigen Nadeln – zumal es in den letzten Tagen endlich mal wieder richtig geregnet hat. Neu in diesem Jahr ist der fahlgrüne Nadelteppich, zum Beispiel beim „Scherben-Uphill“ nach Feld.

Nur am Altenberger Dom wettern wir einen Schauer ab, sonst bleibt unsere Tour trocken, sogar beim Test der Wetterstation („NUR FÜR BAUERN“) an der Steiner Mühle. Freundlich gesonnen sind uns auch alle Spaziergänger und Hundefreunde, so als hätten sie die neuen Empfehlungen aus dem Bundeslandwirtschaftsministerim schon verinnerlicht: „Zum Biken geeignet sind grundsätzlich Wege in festem Zustand.“

Der schaue Algorithmus von Outdooractive hat ausgerechnet, dass für unsere Runde rund 35 km und 600 Höhenmeter zu kurbeln waren. Jedenfalls leuchten auch am Ende noch mehrere grüne Digits am Akku.

 

Comment ( 1 )

  1. fraenka
    Danke Martin für den Bericht. Eine schöne Abwechslung zu den Rennberichten!

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