Mit den Beinen lachen

Ganzjährig treffen sich die Sonntagsfahrer um 10 beim Gartencenter an der Nussbaumer Straße 39. Am ersten Novembersonntag fuhren drei aus der Weberfamilie, Katja, Martin und Peter eine erstaunlich trockene Sonntagsrunde.

Höhen- und Tiefenmeter haben sich nach Rückkehr wieder ausgeglichen, das ist bei jeder Runde so. Aber fährt man sie besser im oder gegen den Uhrzeigersinn? Straßenfahrer nehmen den Uhrzeigersinn, weil sie dann Rechtsabbieger sind. Im Gelände spielt das aber keine Rolle. Zweifellos wäre mancher Anstieg runter noch schöner gewesen, aber wir hatten das druckfrische BIKE-Heft (12/2019) gelesen.

Reporter Henri Lesewitz schildert, wie er aufwärtspedalierende Biker mit schweren Fullys beobachtete: „Da war keine Liebe im Tritt. Der Anstieg schien nichts weiter als ein ärgerliches Hindernis zu sein – und kein Geschenk Gottes wie für uns … Haben sie verlernt, mit den Beinen zu lachen?“ Aber irgendwann kamen nach dem Reporter auch die Enduro-Biker auf dem Gipfel an. Da strahlten sie „wie die Honigkuchenpferde. Es war ein anderes Strahlen als die Hochgelifteten, intensiver, beseelter. … Da wusste ich: Die Lust am Bergaufkurbeln wird nicht aussterben. Niemals.“

Die Bio-Bike-Tour führt uns über Buschhorn und Schildgen nach Hummelsheim, Edelrath und Erberich. Vom Bergischen Dom ging es durch den Wildpark nach Klasmühle, dann über Rommerscheid und den Fuchskauletrail nach Hebborn und Richtung Heimat. Insgesamt dürften es knapp 35 km und rund 600 Höhen-/Tiefenmeter gewesen sein (Aufzeichnung nicht ganz komplett).

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