Meine erste Deutsche Meisterschaft

Meine erste Deutsche Meisterschaft

Toms Bericht:

Endlich ­ nachdem ich bei den Bundesnachwuchsichtungen die Quallifikation für die Deutsche Meisterschaft geschafft hatte war es jetzt soweit. Am 16.07.16 und 17.07.16 in Bayern, genauer Wombach wurde diese ausgetragen.

tom_DMNachdem ich am Freitag an der Strecke angekommen war ging es sofort an das Abfahren und das Üben der technischen Stellen. Vor allem musste ich mich mit dem „Josh Drop“ vertraut machen. Er bestand aus 4 Baumstämmen, die wie eine Treppe gelegt waren. ­Der Höhenunterschied waren knapp 2 Meter. Die richtige Geschwindigkeit und eine Portion Mut , ­ dann hatte ich es raus. Außerdem gab es viele kleine Rampen, die einen kleinen Rockgarden als Landung hatten und geniale Anlieger. Es waren eher viele kurze Anstiege, was mir aber mehr liegt, als die langgezogenen Anstiege. Auf den 18 Kilometern die wir wir fuhren, kamen aber trotzdem 420 Höhenmeter zusammen.

Am Samstag ging es dann schon sehr früh mit dem Warmfahren los, denn um 10:30 stand schon das Rennen an. Meine Startplatz – der anhand der Vorergebnisse aus den Bundesnachwuchssichtungen festgelegt wurde – war im mittleren Hauptfeld. Gestartet wurde im Jagdstartmodus, weshalb das Hauptfeld direkt 40 Sekunden Rückstand auf die Top 5 aufgebrummt bekam. Zunächst ging es in den Startloop um das ganze Feld auseinander zu ziehen. Im Startloop und den folgenden zwei Runden hielt ich mich an einen anderen Fahrer, den ich gut kannte. Bis Ende der zweiten Runde lief mein Rennen super. Die Anlieger konnte ich super fahren und die Drops ließen sich auch einwandfrei springen. Doch Anfang der 3. Runde fiel meine Hinterradbremse aus, ich konnte sie zwar durchziehen, aber es gab keine Bremswirkung. Aus diesem Grund musste ich auf den Abfahrten Tempo aus nehmen. Am Ende der 3. Runde fingen meine Beine an zu schmerzen. Ich konnte nicht mehr an den vor mir liegenden Fahrern dran bleiben und eine Lücke entstand. In der letzten Runde wurde ich dann noch von einem anderen Fahrer überholt. Trotz meiner schmerzenden Beine wollte ich aber vor ihm im Ziel sein. Schon im Anstieg attakierte ich, es war aber zu wenig Platz um vorbei zu fahren. In der letzten Abfahrt gab es zwei Linien. Ein Trainer hatte mir dem Tipp gegeben, dass die linke Linie deutlich schneller ist, und den Tipp befolgte ich … Ich überholte ihn noch und sprintete bis zum Ziel durch, weil ich nicht wusste ob er noch eine Gegenattacke starten würde. Am Ende kam ich insgesamt als 44 ins Ziel. Vom jüngeren Jahrgang, also denen die das erste Jahr in der U15 fahren wurde ich 8.

Ich bedanke mich vor Allem bei Anne und Tino für das intensive Training und die gute Trainingsvorbereitungen für die Bundesnnachwuchsichtungen und die Deutsche Meisterschaft.

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