Schinder(hannes) 2018: Ein um Sekunden verpasstes Podium

Schinder(hannes) 2018:  Ein um Sekunden verpasstes Podium

Mittlerweile ist er quasi fester Bestandteil der Marathon-Saison: Der Schinder(hannes)-MTB-Marathon in Emmelshausen. Wie es den zahlreichen Vereins-Fahrern dabei erging, und Konrad den Sprung aufs Podest um 10 Sekunden verpasste lest ihr hier.

Jacob über die Mitteldistanz:

Die Mitteldistanz hat in Emmelshausen bekanntlich eine Distanz von 69 Kilometern – Zu viel um sich die 3-Stunden-Marke als Ziel zu nehmen?

Ich hatte mir dies fest vorgenommen. Das Wetter spielte mit, und besonders das übliche Streckenprofil liegt mir einigermaßen: Eher kürzere Berge, dafür etwas mehr, als das bei so manchem Sauerland-Marathon der Fall ist.

Nachdem ich bereits 20 Minuten vor Start im Block stand und förmlich merkte, wie mein Aufwärmtraining an Wirkung verlor stand ich immerhin in vierter Reihe bereit. Der Startschuss fiel pünktlich um 9:30 und etwa 280 Fahrer stprinteten los. Neben mir waren außerdem Andrea, Tino, Hauke und Stephan auf dieser Distanz dabei.

Meine alte Devise lautete auch hier: Schnell fahren, aber besonders die erste Stunde bloß nicht zu schnell. Also jagte ich noch ein paar Gruppen hinterher, konzentrierte mich aber bald darauf einen guten Rennrythmus zu finden und die Abfahrten zu genießen. So vergingen die Kilometer und plötzlich stand ein Schild neben mir, das das Ziel in 10 Kilometern Entfernung versprach. Ein Blick auf den Computer: 3 Stunden sollten locker drin sein. Aber die letzten Kilometer sind ja bekanntlich die härtesten. Hinter jedem kurzen Anstieg, den ich widerwillig raufzog, erwartete ich endlich Emmelshausen wiederzusehen, doch es kam nur immer ein weiterer scheinbar „letzter“ Anstieg. So ging mir langsam aber sicher auf den wenigen verbleibenden Kilometern die Luft etwas aus und die Zeit zog davon. Ich biss nocheinmal die Zähne zusammen und hatte es dann doch bald geschafft.

Die Zeit? 3:01. Trotz so knapp verfehlter 3-Stunden-Marke war ich mit diesem Resultat dennoch extrem zufrieden. Es hatte schließlich für einen sechsten Platz der Herren und den 16. der Halbdistanz gereicht!

Nur etwa eine Viertelstunde später kam Hauke ins Ziel, der sich zeitlich auch sehr stark verbessert hatte und einen hervorragenden 20. Platz der Herren erreichte. Tino war mit seinem Rennen weniger zufrieden. Nach etwa 3,5 Stunden war auch er im Ziel und belegte den 33. Platz seiner Altersklasse. „Dem Puls nach hätte ich schneller fahren können. Ich glaube ich suche mir einen neuen Trainer!“ scherzte er im Ziel. In der Seniorenklasse III belegte außerdem Stephan Niggehoff einen starken 13. Rang mit einer Zeit von nur 3:20. Andrea gelang ebenfalls der Sprung in die Top20 ihrer Altersklasse: Sie erreichte Platz 17 bei den Frauen.

Konrads Bericht von der FUN-Strecke:

Auch ich fuhr einen Marathon der Teil des ganzen Rennens war. Da ich 2003 geboren bin durfte ich aber leider nur den FUN-Marathon auf einer 27 km langen Strecke fahren. Nachdem ich mich warm gefahren hatte und ich mich schon früh zum Startblock begab, hatte ich eine gute Startposition in der zweiten Reihe. Der Start ging, trotzdem es ein Marathon war, zügig los und das Feld zog sich auf den ersten Kilometern auseinander. Auf dem ersten Teil der Strecke ging es recht viel bergab und ich pendelte mich gut ein. Ungefähr bei Kilometer 7, als es wieder flacher wurde und auch schon ein bisschen bergauf, sprach ich mich mit einem erwachsenen Fahrer ab, um abwechselnd Windschatten zu fahren und so gingen wir auf eine Aufholjagd. So schafften wir es einige Fahrer, auch von verschiedenen Strecken, zu überholen und noch zwei weitere Fahrer aufgabelten, die sich unserer Gruppe anschlossen. Zu viert fuhren wir dann mit einem zügigen Tempo weiter und überholten weiter Fahrer. In dieser Gruppe kam das Ziel dann schneller als gedacht und ich erreichte das Ziel nach einer Renndauer von 1:05:55, womit ich sehr zufrieden war. Insgesamt wurde ich im FUN-Marathon 13. und in der U19-Wertung (Es gab keine U17-Wertung und ich war der jüngste in der Wertung) wurde ich Vierter. Was am Ende nur ärgerlich war, ist, dass ich nur zehn Sekunden Abstand auf den dritten Platz hatte, dieser aber nicht in meiner Gruppe gefahren ist. Trotzdem war ich sehr zufrieden mit meinem Resultat.

 

Auf der Langdistanz (104km) erreichte Kalle den 20. Platz der Senioren III.

Drei weitere Starter aus dem Verein fanden sich im Rennen der Kurzdistanz: Nach 42 Kilometern erreichte Martin Niggehoff hier den 15. Rang der Senioren III, Christoph den 47. der Senioren II und Sabine den 17. der Frauen.

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